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Wrabel – Ausstellungseröffnung

2014. október 16.

Dienstag, 21. 10. 2014., 18. 00 Uhr. Sándor Wrabel (Budapest, 1926 – Budapest, 1992) studierte an der Hochschule für Bildende Kunst, seine Meister waren Bertalan Pór und Zsigmond Kisfaludi Strobl. Seine Laufbahn als Maler begann 1954, beeinflusst durch seinen Vater.
Bestimmendes Erlebnis war die Revolution von 1956. Wegen dem Zyklus über 1956 wurde er laufend belästigt, an die Peripherie gedrängt.
Er konnte dann doch in Italien ausstellen. Galileo Gentile entdeckte Rembrandtsche Züge in seinem Charakter. Seine sürrealistische malerische Lösungen widerspiegelten seine Lebenserfahrungen. Wrabel erhielt in Italien zahlreiche Auszeichnungen.
Zu seinen Lieblingsthemen zählte in den 50er und 60er Jahren die Natur, beispielsweise die Wälder um Krottendorf. Die harmonischen Naturdarstellungen wurden später durch aufrüttelnde Bilder abgelöst, auf denen das Leiden der Menschen erscheint. Die Ausstellung wird von der Kunsthistorikerin Borbála Cseh eröffnet. Musikalische Mitwirkung: Liederschatz-Chor (Budapest, 18. Bezirk), Ágnes Gráf (Violine). (Zentrum.hu)